IGLU - Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt

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Untere Aller

Um weitere Informationen über die Hauptfrucht und dazugehörige Messwerte sowie die Bodenart zu bekommen, klicken Sie bitte auf die mit der Hauptfrucht gekennzeichneten Kreise.

Durch betätigen der Schaltfläche links oben wird die Legende ausgeklappt. Dort können die einzelnen Anbaufrüchte ausgewählt werden. Wenn Sie zurück zur Karte möchten, wählen Sie bitte den Pfeil, der nach links zeigt.

Um weitere Informationen über die Hauptfrucht und dazugehörige Messwerte sowie die Bodenart zu bekommen, klicken Sie bitte auf die mit der Hauptfrucht gekennzeichneten Kreise.

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Maisuntersaat:
Auf den Bildern ist ein Vergleich zweier Ausbringungstechniken für Untersaaten in Mais zu sehen. Eine mit dem Düngerstreuer ausgebrachte Untersaat (links) ist im Vergleich zur Ausbringung mit dem Hackvorgang (rechts) deutlich schwächer entwickelt.

mais u winkelmann 21 06 2011 800x800 equalmaisuntersaat 2 800x800 equal

 

Moore spielen eine bedeutende Rolle im Klimaschutz, da sie große Mengen Kohlenstoff speichern. Sie sind jedoch auch häufig Gegenstand landwirtschaftlicher Nutzung, was zu Konflikten führen kann, da die Entwässerung von Mooren zur Freisetzung von Treibhausgasen führt. Die ANK-Maßnahme „Moor“ bezieht sich auf die „Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen“ in Deutschland, die im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union durchgeführt werden. Ziel dieser Maßnahmen ist es, landwirtschaftliche Praktiken zu fördern, die umweltfreundlich sind und zum Schutz des Klimas beitragen. Konkret bezieht sich die ANK-Maßnahme „Moor“ auf spezielle Programme und Förderungen, die darauf abzielen, Moorflächen zu schützen und nachhaltig zu bewirtschaften. Hier sind die wesentlichen Aspekte der ANK-Maßnahme „Moor“:

Ziel der ANK-Maßnahme „Moor“

  • Klimaschutz: Moore sind bedeutende Kohlenstoffspeicher. Die ANK-Maßnahme zielt darauf ab, diese Kohlenstoffspeicher zu erhalten und weitere Treibhausgasemissionen durch die Wiedervernässung und den Schutz von Mooren zu verhindern.
  • Biodiversität: Schutz der typischen Flora und Fauna von Moorgebieten. Intakte Moore bieten Lebensraum für spezialisierte Arten und tragen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei.
  • Wasserrückhalt und Hochwasserschutz: Wiedervernässte Moore können Wasser speichern und so zur Regulierung des Wasserhaushalts beitragen, was Hochwasserereignisse abmildern kann.

Förderung und Anreize

Finanzielle Unterstützung: Landwirte und Bewirtschafter von Moorflächen können finanzielle Anreize und Förderungen erhalten, wenn sie ihre Flächen nach den Vorgaben der ANK-Maßnahme bewirtschaften. Diese Anreize sollen die wirtschaftlichen Nachteile ausgleichen, die durch die Umstellung auf moorschonende Bewirtschaftung entstehen könnten.

Beratung und Schulung: Landwirte erhalten Zugang zu Beratung und Schulungsmaßnahmen, um nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden zu erlernen und umzusetzen.

Bewirtschaftungsmaßnahmen

  • Vermeidung von Entwässerung: Die ANK-Maßnahme fördert die Einstellung der Entwässerung und die Erhaltung hoher Wasserstände, um die Torfzersetzung zu minimieren und die Freisetzung von CO2 zu verhindern.
  • Wiedervernässung: Maßnahmen zur Wiedervernässung von entwässerten Moorflächen, um den ursprünglichen Wasserstand wiederherzustellen und so die Kohlenstoffspeicherung zu unterstützen.
  • Extensive Bewirtschaftung: Förderung extensiver Beweidung und Nutzung, die die Moorökosysteme nicht beeinträchtigt. Dazu gehören auch spezifische Anforderungen an die Düngung und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, um Nährstoffeinträge und chemische Belastungen zu minimieren.

Paludikultur als nachhaltige Nutzung

  • Nasse Landwirtschaft: Die ANK-Maßnahme „Moor“ unterstützt auch die Entwicklung und Umsetzung von Paludikultur, also der Nutzung nasser Moorflächen für die Produktion von Biomasse, die beispielsweise als Baustoffe, Energiepflanzen oder in der Papierherstellung verwendet werden können.
  • Pflanzenarten: Anbau von Arten wie Schilf, Rohrkolben, Torfmoos oder Seggen, die in nassen Bedingungen gedeihen und keine Entwässerung erfordern.

Die ANK-Maßnahme „Moor“ ist ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Landnutzung, die Klimaschutz, Biodiversität und wirtschaftliche Interessen miteinander in Einklang bringt. Durch die Förderung moorschonender Bewirtschaftung und die Entwicklung innovativer Nutzungsformen können die wertvollen Ökosystemleistungen der Moore langfristig gesichert werden.

ZF Bild 800x800 equalZwischenfruchtanbau:
Die Grundwasserschutzwirkung des Zwischenfruchtanbaus ist bereits allgemein bekannt. Nach der Ernte der Hauptfrucht bleiben je nach Fruchtart mehr oder weniger große Mengen Stickstoff (N) in mineralischer oder leicht minera­lisierbarer Form im Boden zurück. Bei Fehlen ei­ner N-aufnahmestarken Herbstbe­grünung kann dieser Stickstoff u. U. zu einer erhöhten Nitrat-Belastung des winterlichen Sicker­wassers führen. Zwischenfrüchte speichern diesen Stickstoff in ihrer Pflanzenmasse bis zum Frühjahr. Ne­ben der Nährstoffkonservierung haben Zwi­schenfrüchte eine positive Wirkung in Bezug auf den Erosions­schutz und die Humuserhaltung. Versuche haben weiter gezeigt, dass entstandene Stauschichten aufgelockert werden und eine verbesserte Bodengare geschaffen wird.
Weitere Vorteile ergeben sich für den Landwirt z. T. durch die Möglichkeit der Futtererzeu­gung und die Nematodenbekämpfung mit bestimmten Öl­rettich- und Senfsorten.

Die Gewässerschutzberatung nach EG-WRRL in der Maßnahmenkulisse Untere Aller konzentriert sich auf die Minderung der diffusen Nährstoffe Stickstoff und Phosphat aus landwirtschaftlich genutzten Flächen. Daneben runden die Beratung zum bedarfsgerechten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, das richtige Wassermengenmanagement sowie die bedarfsgerechte Bewirtschaftung von Moorböden unser Konzept zur Verbesserung des ökologischen Zustands des Grundwassers sowie der Oberflächen- und Fließgewässer ab.

Das Gebiet der Unteren Aller wird durchgängig seit dem Jahr 2013 durch die IGLU beraten und konnte durch die stetige Anpassung der Maßnahmen erhebliche Verbesserungen in der Bilanzentwicklung sowie der Effizienzsteigerung verzeichnen. Die Untere Aller fungiert somit als Vorreiterprojekt für alle Beratungsgebiete in Niedersachsen. Um auch weiterhin die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Praktiken auf die Gewässer zu minimieren, bieten wir unter anderem die Förderung von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, die begleitete Reduzierung von Düngemittel- und Pestizideinsätzen sowie die Implementierung bodenschonender Anbauverfahren.

Die stark viehhaltend geprägte Region Untere Aller zeigt weiterhin ein hohes Nährstoffreduktionspotenzial im Management von Wirtschaftsdüngern sowie im Bereich der Nährstoffeffizienz, wodurch sich der Beratungsbedarf ergibt. Dieser wird vorrangig durch die Erstellung gewässerschonender Düngeplanungen unter besonderer Berücksichtigung der Anrechenbarkeit von Wirtschaftsdüngern und zu erwartenden Nachlieferungen aus Ernterückständen aus dem Boden gedeckt. Darüber hinaus erfolgt eine fortlaufende Anpassung der Düngeempfehlungen durch vegetationsbegleitende Untersuchungen.

Rundschreiben
In den Rundschreiben zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) werden Sie über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden gehalten.

2026
Rundschreiben 5/2026 vom 04.06.2026
Rundschreiben 4/2026 vom 27.04.2026
Rundschreiben 3/2026 vom 31.03.2026
Rundschreiben 2/2026 vom 12.03.2026

Rundschreiben 1/2026 vom 28.01.2026

2025
Rundschreiben12/2025 vom 18.12.2025
Rundschreiben 11/2025 vom 08.12.2025
Rundschreiben 10/2025 vom 01.12.2025

Rundschreiben 9/2025 vom 05.11.2025
Rundschreiben 8/2025 vom 09.10.2025
Informationsschreiben vom 16.09.2025
Rundschreiben 7/2025 vom 11.09.2025
Rundschreiben 6/2025 vom 23.07.2025

Rundschreiben 5/2025 vom 23.06.2025
Rundschreiben 4/2025 vom 13.05.2025R
undschreiben 3/2025 vom 10.04.2025

Rundschreiben 2/2025 vom 26.03.2025
Rundschreiben 1/2025 vom 19.02.2025

Veranstaltungen
Zur Vermittlung aktueller Beratungsinhalte werden themenbezogen Beratungen angeboten, die jeweils an unterschiedlichen Orten stattfinden können.

Einladungen
2025
Einladung zur Infoveranstaltung StripTill im Körnermais 30.04.2025
Einladung zur Schulung „Düngerstreuercheck“ am 18.03.2025
Infoveranstaltungen "Jahresveranstaltung" am 22.01.2025

2024
Infoveranstaltungen "Jahresveranstaltung" am 13.02.2024 
und 15.02.2024 


Aktuelles

04.06.2026
Rundschreiben 5/2026
- Ergebnisse N-Tester Untersuchung
  BBCH 37-39
- Magic Trap Auswertung
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27.04.2026
Rundschreiben 4/2026
- Aktuelle Witterung
- Ergebnisse N-Tester Untersuchung
  BBCH 31-33
- NitraChek und Spätfrühjahrs-Nmin-
  Untersuchungen
>>>weiterlesen

31.03.2026
Rundschreiben 3/2026
- Aktuelle Wetterlage im Beratungsgebiet
- Frühjahrs-Nmin-Ergebnisse
- Düngung von Silomais unter
  Berücksichtigung
  des Grundwasserschutzes
- Erinnerung an Anrechnung der
  Zwischenfruchtbiomasse
>>>weiterlesen

12.03.2026
Rundschreiben 2/2026
- Aktuelle Raps-Schädlingssituation im
  Gebiet Untere Aller
- Monitoring Rapsschädlinge
- Maßnahmen
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28.01.2026
Rundschreiben 1/2026
- Frühjahrs-Nmin
- Änderungen der Roten Gebiete
- Stoffstrombilanz/ENNI-Meldung
- Versuche 2026
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18.12.2025
Rundschreiben 12/2025
- Rechtliches
- Jahresveranstaltung
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08.12.2025
Rundschreiben 11/2025
- Demoversuch StripTill
- Demoversuch Mais in weiter Reihe mit Untersaat
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01.12.2025
Rundschreiben 10/2025
- Jahresverlauf der Witterung 2025
- Herbst-Nmin
- Vergleich Spätfrühjahrs-Nmin
  mit Herbst-Nmin
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05.11.2025
Rundschreiben 9/2025
- Ergebnisse Biomasseerfassung
- Thematik: Rote Gebiete
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09.10.2025
Rundschreiben 8/2025
- Zwischenfrucht Biomasseerfassung
- Herbst-Nmin / Veranstaltung
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16.09.2025
Informationsschreiben
- 
Näon – jetzt auch bei uns im Einsatz
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11.09.2025
Rundschreiben 7/2025
- Aktuelle Wetterlage
- Nachernte Nmin Ergebnisse
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23.07.2025
Rundschreiben 6/2025
- Steuerbare Drainage
- Vorsorgliche Maßnahmen
   zur Erosionsvermeidung
- Herbstdüngung/Wirtschaftsdünger-
  analysen/Nachernte-Nmin
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23.06.2025
Rundschreiben 5/2025
- Aktuelle Wetterlage
- Ergebnisse Spätfrühjahrs-Nmin
- Ergebnisse NitraChek
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13.05.2025
Rundschreiben 4/2025
- N-Tester Ergebnisse 2025
- Auswertung Magic Trap
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23.04.2025
Einladung zur Infoveranstaltung
StripTill im Körnermais
am 30.04.2025, um 8:00 Uhr
Treffpunkt Versuchsfläche Albrecht Brammer, Bomlitz,
siehe Karte in der Einladung
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14.04.2025
Rundschreiben 3/2025
- Aktuelle Wetterlage im Beratungsgebiet
- Frühjahrs-Nmin-Ergebnisse
- Düngung von Silomais unter
  Berücksichtigung des
  Grundwasserschutzes
- Erinnerung an Anrechnung der
  Zwischenfruchtbiomasse
- Vorstellung Julius Braunmiller
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26.03.2025
Rundschreiben 2/2025
Digitale Schädlingsüberwachung im Raps
– MagicTrap jetzt verfügbar
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10.03.2025
Einladung zur Schulung „Düngerstreuercheck“
am Dienstag, den 18. März 2025,
ab 10 Uhr
Betrieb A. Martius in Groß Sehlingen, Fläche „Sibirien“
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19.02.2025
Rundschreiben 1/2025
- Frühjahrs-Nmin Beprobung
- Änderungen in der DüngeVO 2025
- Stickstoffdüngung im Grünland
- Hoftorbilanzen und
  Düngebedarfsermittlung
- Vorstellung Tessa Brammer
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22.01.2025
Einladung zur Infoveranstaltung „Jahresveranstaltung“
am Dienstag, den 28.01.2025
10:00 – 12:30 Uhr
im Pescheks Seminarhotel Luisenhof (Visselhövede)
Worthstraße 10,
27374 Visselhövede
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  • Impressum
  • Datenschutz
HAUPTSITZ

Niedersachsen
IGLU - Ingenieur­gemeinschaft für Land­wirtschaft und Umwelt GmbH
Bühlstraße 10
D-37073 Göttingen

Tel:  0551-54 885-0
Fax: 0551-54 885-11
Email: 

ZWEIGSTELLEN

Schleswig-Holstein
IGLU - Ingenieur­gemeinschaft für Land­wirtschaft und Umwelt GmbH
Hafentörn 3
D-25761 Büsum

Tel:  04834-98 488 60
Fax: 04834-98 488 62
Email: 


Wittland 8b
D-24109 Kiel

Tel:  0431-66 11 53 48
Email: 

Hessen
IGLU - Ingenieur­gemeinschaft für Land­wirtschaft und Umwelt GmbH
Frankfurter Straße 2
D-34569 Bad Zwesten

Tel:  0172-56 657 83
Email: 

 

Niedersachsen
IGLU - Ingenieur­gemeinschaft für Land­wirtschaft und Umwelt GmbH
Alte Dorfstraße 11
D-29227 Altencelle

 

Nordrhein-Westfalen
IGLU - Ingenieur­gemeinschaft für Land­wirtschaft und Umwelt GmbH
Hof Roth 1
D-41363 Jüchen-Wey

Tel:  0175-57 080 35
Email: